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Das Tramperprojekt

Per Anhalter fahren ist total einfach: Hinstellen, Daumen raus, möglichst charmant lächeln und auf eine Mitfahrgelegenheit warten. Normalerweise.

Beim Extremtramperprojekt allerdings geht es um mehr - nämlich auf unterschiedliche Arten per Anhalter zu fahren, wie sie teilweise weltweit einzigartig sind. Die besonderen Herausforderungen und Regeln der einzelnen Reisen haben es stets in sich: Immer wieder teils härteste Beanspruchungen, immer wieder ist maximales Improvisationstalent gefordert.

Bislang hat es der Tramper immer noch bis ans Ziel geschafft. Bislang jedenfalls...

Teil 1, 2 und 3

Verfasst von Der Tramper am 31 January 2011

Teil 1, 2 und 3 der √ĖPNV-Tramper-Reportage sind jetzt online zu lesen:

 

Teil 1

 

Teil 2

 

Teil 3

 


 




Mail an den Tramper

Teil 1 ist jetzt online

Verfasst von Der Tramper am 26 January 2011

So, liebe Tramperfreunde,

der erste Teil der √ĖPNV-Tramper-Trilogie ist jetzt bei Ruhr.2010 online.

Morgen und √ľbermprgen folgt der Rest.

http://www.2010lab.tv/blog/anhalter-im-oepnv-durchs-ruhrgebiet-teil-1-dortmund-bochum


Mail an den Tramper

Reportage erscheint

Verfasst von Der Tramper am 24 January 2011

Liebe Tramperfreunde, es ist soweit!

Die Reportage √ľber die √ĖPNV-Tramper-Episode erscheint als gro√üer Dreiteiler.

Freut Euch auf eine Geschichte  mitten aus dem Ruhrgebiet mit schrägen Begegnungen!

Die Trilogie erscheint kommenden Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils mittags mit Text und Fotos auf der Onlinesite von Ruhr.2010


Mail an den Tramper

Ein großes Dankeschön ans Ruhrgebiet!

Verfasst von Der Tramper am 13 January 2011

Danke an Euch alle!

Ein einzigartiges Projekt liegt hinter uns. Ein Projekt, das wieder einmal ohne die Hilfe der Menschen unterwegs niemals erfolgreich hätte abgeschlossen werden können.

An dieser Stelle geht ein gro√ües Dankesch√∂n an all die Menschen, die wir unterwegs getroffen haben und die uns oftmals ohne gro√ües Bohei unterst√ľtzt haben als sei selbstverst√§ndlicher nichts auf der Welt!

Die Menschen im Ruhrgebiet sind einfach das, was sie sind: Ne große Klappe, direkt, klare Ansagen und gleichermaßen von selten zu findender Solidarität. Vor allem jedoch ist der Ruhri ein offener Mensch mit einem großen Herzen. Ob das Projekt auch außerhalb der Ruhrgebietes derart gut geklappt hätte, weiß ich nicht. Großartig jedoch waren die Begegnungen mit den Menschen unterwegs, wenngleich viele davon "Blitzbegenungen" von wenigen Momenten waren.

Doch auch meinem Team, das vor- w√§hrend- und nach dem Projekt mit allem Herzblut mitgeholfen hat, gilt mein Dank. Besonders m√∂chte ich mich auch bei dem bekannten Ruhrgebiets- und Portr√§tfotografen Crist√≥bal M√°rquez (besser bekannt als Tobalo) bedanken, den wir f√ľr das Projekt gewinnen konnten. Ohne ihn und seine Engelsgeduld mit mir w√§re eine fotografische Dokumentation der Tramper-Episode nicht m√∂glich gewesen. Die Fotos in der Bildergalerie sind gr√∂√ütenteils aus seinem Objektiv.

 

Eine kurze Bilanz

Den √ľberwiegenden Teil meiner Kurzstreckentickets habe ich mir mit mehr oder weniger harter Arbeit verdienen k√∂nnen: Ob Zapfs√§ulen putzen, Pferdest√§lle von Spinnweben befreien, Kopierpapier bei einem B√ľroausstatter stapeln, Gesch√§ftsr√§ume fegen, Leihr√§der in einem Bikeshop putzen oder Getr√§nke in einem Kiosk aus dem Lager nachf√ľllen - oft gaben mir die Menschen unterwegs Arbeit und damit das Gef√ľhl, meine Fahrscheine nicht schnorren zu m√ľssen. Dennoch haben mir etwa ein Drittel der Leute, denen ich die ungew√∂hnliche Mission geschildert habe, ohne Umschweife einen Teil der 1,40 Euro oder den Betrag gleich in G√§nze in die Hand gedr√ľckt. Auch Menschen, denen Einsvierzig in der Haushaltskasse fehlen wird. Einsvierzig sind Einsvierzig. Gerade, wenn man selbst nicht viel Geld hat.

Anstrengend war der Trip allemal: Alle drei Haltestellen raus aus Bus oder Bahn und zusehen, dass man das Geld f√ľr die n√§chste Kurzstrecke bekommt. Zudem galt es f√ľr als Gelegenheits-√ĖPNV-Nutzer, sich mit Fahrpl√§nen und Haltestellen auseinanderzusetzen, auf dass man nicht pl√∂tzlich in der falschen Bahn sitzt. Ein solcher Irrtum kann einen √ĖPNV-Tramper schnell mal zwei Stunden Zeit kosten.

 

Eine kurze Statistik

- Die Strecke Dortmund - Duisburg f√ľhrt durch vier verschiedene Hoheitsgebiete unterschiedlicher Verkehrsbetriebe.

- Eine Gesamtzahl der zur√ľckgelegten Kilometer l√§sst nur sch√§tzen; es d√ľrften mehr als 100 Kilometer sein.

- Insgesamt haben wir 35 Kurzstrecken in zwei vollen Tagen benötigt. Einige wenige Haltestationen sind wir gelaufen.

- Dabei waren: Eine Hochbahn und f√ľnf Busse, der Rest teilt sich sich in U-Bahn und Stra√üenbahn auf.

¬†- Fehlerquote: √úberraschend gering. Lediglich ein Viertel der angesprochenen Menschen unterwegs konnten oder wollten das Projekt nicht unterst√ľtzen.

 

Wie gewohnt wird es auch von der √ĖPNV-Episode eine umfangreiche Reportage geben. Wie und wo sie erscheint, geben wir hier und auf der Tramperseite bei facebook noch bekannt.

 

An dieser Stelle m√∂chten wir allerdings auch bereits den n√§chsten Teil im Tramper-Projekt ank√ľndigen. Sobald was Wetter etwa gegen Mai wieder besser wird, geht auch wieder los. Dann allerdings wird die Reise die Landesgrenzen von Deutschland verlassen.

Mit den ersten Vorbereitungen sind wir bereits zugange. Soviel sei im Vorfeld verraten: Das neue Projekt wird die vorhergegangenen Reisen toppen, dann wird es richtig skurril!


 


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Mission: Erf√ľllt

Verfasst von Der Tramper am 12 January 2011

Duisburg ist erreicht, die Mission erf√ľllt!

 

Bin grad auf dem Weg nach Hause, Einzelheiten und Fotos kommen später!


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Zwischenstand

Verfasst von Der Tramper am 12 January 2011

Essen liegt inzwischen hinter mir, ich bin auf dem Weg nach M√ľhlheim.

Der Ruhri an sich ist einfach ein offener Menschnschlag. Zwar halten mich die meisten f√ľr verr√ľckt, doch bekomme ich bis auf wenige Ausnahmen sofort Hilfe, Geld f√ľr ein Ticket und meist auch Arbeit.

Hab heute schon M√∂bel ger√ľckt, Zahnprothesen aus Gips bearbeitet, einen Pferdestall von Spinnweben befreit und √§hnliches mehr.

Fotos gibt es später, die Bahn kommt...


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Tag 2

Verfasst von Der Tramper am 12 January 2011

Moin auch!

Neuer Tag, neues Gl√ľck. Zwar habe ich um die Uhrzeit noch mehr R√§nder als Augen, doch es hilft ja nix: Es geht weiter. Der zweite Teil des √ĖPNV-Trips liegt vor mir. Erkl√§rtes Ziel - heute nach Duisburg Hbf zu kommen; das sollte wohl zu schaffen sein. Hoffe ich zumindest.

Bin gespannt, wen ich heute unterwegs so treffe, ob die Fehlerquote beim Fragen nach Unterst√ľtzung weiter so gering bleibt und was ich arbeiten muss, um mir die Tickets zu verdienen.

Bis später!


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Halbzeit

Verfasst von Der Tramper am 11 January 2011

Okay, Sportsfreunde, es ist genug f√ľr heute.

Inzwischen bin ich in Gelsenkirchen Hbf angekommen. Es langt, hier ist f√ľr heute Schluss.

Ich habe soeben im Hotel eingecheckt und sortiere meine Knochen, die doch im Laufe des Tages etwas gelitten haben.

Doch ein paar Highlights - soviel sei bereits gesagt - waren auf jeden Fall dabei: An einer Stra√üenbahnhaltestelle habe ich eine Gruppe gefragt, ob sie vielleicht f√ľr ein Ticket zusammenschmei√üen w√ľrden. Was soll ich sagen: Ich habe ausgerechnet einen Trupp von zivilen Kontrolleuren erwischt. Gute Menschen, das sei an dieser Stelle einmal erw√§hnt! Denn nicht nur, dass sie mich eine Kurzstrecke mitgenommen haben - nein. Sie sind mit mir ausgestiegen und in der n√§chsten Bahn wieder mit eingestiegen; um mich ein weiteres Mal mitzunehmen. Gro√üartige Nummer, wie ich finde und ein gutes Zeichen daf√ľr. dass es auch bei Kontrolleuren menschlich zugehen kann, nicht wahr.

Sch√∂n √ľbrigens auch, dass mir ausgerechnet die Inhaberin einer Fahrschule in Gelsenkirchen zu einer Fahrkarte verholfen hat. Aber wie sie schon sagte: "Wir sind hier ein Fahrschule mit Herz und bringen jeden auf die Stra√üe."

Bilanz f√ľr heute: Ein gro√üartiger, wenngleich anstrengender Tag und an dieser Stelle noch einmal ein liebes Dankesch√∂n an alle, die mich heute unterst√ľtzt haben!

Gleich gilt es erst einmal, meine m√ľden Knochen auf die Matratze zu werfen und mich f√ľr morgen fit zu schlafen. Dann geht es weiter nach Essen via M√ľhlheim nach Duisburg; hoffe ich. Doch Zuversicht ist der Schaffner meiner Stra√üenbahn.

Bis morgen!

 

 

 

 

 


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Bochum Hbf

Verfasst von Der Tramper am 11 January 2011

Okay. Es ist nach vier Uhr und Bochum Hauotbahnhof ist gerade erreicht.

Insgesamt habe ich dreizehn Kurzstrecken hinter mir. Soll heißen: Dreizehn Mal raus, ein Ticket besorgen und wieder rein in Bus oder Bahn.

Zwischenbilanz: Ich habe f√ľr die meisten Tickets rechtschaffen gearbeitet - ob Apotheken ausfegen, Streusalz abladen oder Tanks√§ulen geputzt.

Ein Hoch auf die Menschen in Bochum und Dortmund: Ledigleich zwei Mal hat man mich ohne Geld oder Arbeit weitergeschickt. Ansonsten waren sich alle dar√ľber einig, dass ein √ĖPNV-Tramper zwar nicht alle stramm hat, doch dass ihm geholfen werden muss.

Voraussichtlich wirds heute allerdings nur bis nach Gelsenkirchen gehen, dann wirds schlichtweg zu spät. Wir werden sehen...

So. Nu aber mal los, das nächste Ticket organisieren.

Bis später!


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Zwischenstand

Verfasst von Der Tramper am 11 January 2011

Stand der Dinge: Es läuft.

Ich bin inzwischen in Bochum-Harpen angekommen, nach insgesamt neun Kurzstrecken. Bislang hats super geklappt, ich habe recht fix nette Menschen getroffen, die mit das Geld f√ľr ein Ticket spendiert haben.

Allerdings habe ich auch meist ordentlich daf√ľr gearbeitet - vom Ausfegen einer Apotheke √ľber Papierpaletten stapeln bei Staples bis hin zu Getr√§nkenachf√ľllen im Cafe-St√ľbchen in Harpen.

Dennoch: Die Strecke zieht sich, meist sind uUnterbrechungen von mindestens 20 Minuten dabei - Busintervall halt.

Nach einem Käffchen gehts dann gleich weiter Richtung Bochum HBF.

Bis später!



 


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